Sterben in Bestzeit

Ein Freund sagte heute zu mir: „Ich bin meinem Lebensplan gefolgt, habe mein Studium in Mindestzeit absolviert, Karriere gemacht, geheiratet, zwei Kinder bekommen, ein Haus gebaut und mir irgendwann gedacht ….. Wow! Vermutlich bin ich beim Sterben auch der Erste.“

Stimmt. Denkt man so einen Lebensplan konsequent weiter, kann es nur heißen – wer sein Leben in Bestzeit leben will, muss auch möglichst früh in die Kiste hüpfen.

Ist es das?
Kann es das gewesen sein?

Zurück zum Wort „Bestzeit“, denn dieses hat zwei Ebenen ….. die quantitative und die qualitative. Und Letztere ist es doch, auf die es ankommt. Das Leben bestmöglich zu leben entsprechend der eigenen Möglichkeiten und herrschenden Rahmenbedigungen. Es nicht mit viel, sondern mit dem Richtigen zu füllen, dem Schönen, dem, das in Erinnerung bleibt und nicht nur dem, das die Tage füllt.

Sonst wird nicht nur der Tag, sondern das ganze Leben zum Hamsterrad.
Und dieses sollte man doch besser dem Hamster lassen.

 

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