Es braucht so wenig

Ich bin immer wieder verblüfft, wie wenig es braucht, um einen Menschen glücklich(er) zu machen. Und ich beherzige es viel zu selten.

Heute war eine Shiatsu Klientin bei mir, die in der Nacht einen entsetzlichen Albtraum gehabt hatte. Gemeinsam haben wir versucht, den Stress, unter den sie der Traum gesetzt hat, von Körper und Seele zu lösen. Und tatsächlich fühlte sie sich am Ende der Behandlung um vieles leichter. Als sie sich verabschiedete, sagte ich zu ihr: „Moment, Sie bekommen noch etwas von mir“, breitete meine Arme aus und nahm sie ganz fest in den Arm.

Und genau das war es, was tatsächlich noch gefehlt hatte. Wir hielten uns aneinander fest und sie konnte aufschluchzen und die letzte Angst und Traurigkeit lösen.

Nur selten ist es so „dramatisch“, aber eine warme, herzliche Umarmung (und keine „Luftumarmung“ mit Spinnenarmen) verändert so unglaublich viel.
Denn: Wem tut es nicht gut, einen Moment lang Geborgenheit zu spüren und das Gefühl zu bekommen, dass alles gut ist?!
Und: eine Umarmung reicht immer für Zwei! Schließlich kann man nicht berühren ohne selbst berührt zu werden.

Memo to myself: Mehr Umarmen! Und nicht nur enge FreundInnen und Verwandte, sondern alle, die es zulassen, mögen, brauchen.

Foto: (c) Huffpost

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